Ganz dringend hat viel Zeit
2. März 2007 von dirkManchmal darf man auch vom Kunden etwas enttäuscht sein.:( Man arbeitet am Wochenende bzw. ein Kollege, der sicher sich auch gerne mehr erholt hätte, weil unbedingt was fertig sein soll und schickt dann am Dienstag alles zum Kunden für ein kurzes Feedback und Donnerstag Abend ist immer noch nichts zurückgekommen.:??: Sollte nicht Freitag alles starten(?), naja…mal sehen. Programmabnahme ist ja am heutigen Freitag früh und man wird Ihn befragen zur anderen, ganz dringenden Sache.
Da kann ich nur sagen, nächstes Mal kein Stress machen und dann dauert es halt. Grüsse trotzdem ins Hotel Dresden Sax, dafür saufen wir euch bei der Eröffnung die Bar leer. Versprochen!:wave:
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Am 2. März 2007 um 04:10 Uhr 1
Und ich sitz jetzt vor dem größten Dilemma, das wo gibt grad. Bin zumindest soweit, das ich den was zeigen und erzählen kann. Sind noch Bugs drinne, aber ich lass jetzt die Finger davon, weil ich garantiert sonst mehr kaputt mache.
Mein Problem: Geh ich jetzt 3 Stunden pennen und komm total gerädert auf Arbeit wenn die Kunden kommen, oder mach ich durch. Nur wie die Zeit vertreiben?
Is keiner mehr munter, den man nerven könnte. Ich könnte auch nen ewig langen Blog-Eintrag schreiben aber das will ich niemanden antun.
Naja, um die Zeit interessierts eh niemanden.
Ma guggen ob ich ma paar alte Spiele auf die Platte haue.
PS an meine Kollegen: Wehe ihr kommt mir morgen dumm. Ich bin bis dahin mit Koffein vollgepummt und hab nervöse Fäuste
Am 2. März 2007 um 10:16 Uhr 2
Kunden sind doof. Nun bekomm ich halb neun ne Nachricht das die nun doch nicht vorbeikommen. Hätt ich auch ins Bett gehen können.
N8.
Am 2. März 2007 um 11:48 Uhr 3
looooooool
Am 6. März 2007 um 15:30 Uhr 4
Es war einmal ein Kunde der Deinen Kummer versteht. Am Ende wird er begeistert über Deine Arbeit in Jubelrufen das ganze Büro beglücken.
Verstehe bitte auch mal Deinen Kunden. Es ist sicherlich sein erstes Hotel und nebenbei müssen seine Kunden die ihm das Geld bringen von dem Du einen Teil erhältst ebenso beglückt werden. Tut er das nicht, hat Dein Kunde nämlich bald keine Kunden mehr und dann auch kein Geld um Aufträge an Dich zu delegieren. Was wäre die sichere Folge? Na und dann war er glaub ich auch schon im Oktober letzten Jahres bei Euch mit seinen Wünschen. Er ist also, wenn er sich nicht drei teilen kann, ebenso wie Du Tag und Nacht unterwegs um es allen recht zu machen und viel Geld zu scheffeln damit er es wieder an alle verteilen kann. Und wenn er nicht gestorben ist tut er das auch noch heute.
Naja und wenn Ihr das mit dem BARLEERSAUFEN ernst gemeint habt:-) steht Euch ja noch die größte Herausforderung bevor. Ich glaube ich kenne den der fürs Geld ausgeben und Getränke einkaufen in dem Laden zuständig ist. Zumindest treffe ich ihn jede Nacht vor seinem Computer. Mal sehen was sich da machen läst.
Gruss Adelante
Am 6. März 2007 um 15:36 Uhr 5
Kunden die mitlesen sind erschreckend aufmerksam. Wir saufen die Bar nicht
leer, wir kommen mal kurz auf ein
stilles Wasser vorbei und sind ganz brav.
Am 7. März 2007 um 01:17 Uhr 6
Hi. War ja auch alles net böse gemeint. Nur zur Hälfte
. Das Meeting am Montag war ja dafür wieder sehr nett.
Aber trotzdem: Die Bar wird geleert. Cheffe nimmt die Volvic-Flaschen und ich die Sinalco
.
Grüsse an alle die am Hotel auch nur im entferntesten involviert sind und denen, die dessen gejammer ertragen.
Am 8. März 2007 um 14:35 Uhr 7
Ich kann ich auch die Havana Flasche nehmen? Ich glaub wir haben aber unseren Part zur Eröffnung noch nicht verdient oder? Obwohl, es wird ja noch gebaut. Wir bauen auch Fleissig.
Am 21. September 2007 um 03:11 Uhr 8
Freitag, 21. September 2007,02:41:42
Hallo erstmal alle miteinander,
also neulich, als das kleine Hotel mit den ominösen drei Buchstaben und den annähernd vier Sternen wieder mal mit dem großen Chef der Firma XXL einen Termin vereinbart hat (er ist immer viel beschäftigt mit Golfen am letzten Brandloch in Athen oder exzessiven intravenösen Injektionen tschechischer Nationalgetränke natürlich nur in Tschechien) und so im Terminkalender blättert und das Datum sieht, schwups ist ihm doch gleich was aufgefallen. Da war doch was im Oktober 2006? Ein Jahr! „Was ist schon 1 Jahr?“, werdet ihr fragen. Wirklich, fast exakt (in Worten) EIN JAHR. Also sage und schreibe 12 Monate lang ist es her, als die per Empfehlung sagenumwobene legendäre große Werbefirma XXL mit dem Ansinnen eines rund um Sorglosmarketingkonzeptes unter anderem eine Webseite für ein kleines Hotel zu erschaffen ersuchte und just von diesem auch beauftragt wurde. Was ist geschehen in der Zwischenzeit?
Das kleine Hotel gibt es schon seit März 2007. Es hat inzwischen mehr als den 300sten (in Worten) dreihundertsten Gast einchecken lassen und natürlich auch wieder aus. Die große XXL wurde großzügig zur Eröffnung mit anschließendem latentem Hotelbarleersaufen eingeladen. Von dem Sie auch reichlich bis zum Abwinken gebrauch machte. Eine Webseite für das kleine Hotel von der großen XXL ist endlich inzwischen seit Mai 2007 auch zu sehen. Ja, aber ist es auch das, was das Hotel wollte und im Oktober 2006 in Auftrag gegeben hatte? (Da gab es mal früher eine Karikatur, was der Kunde will, was der Architekt sich vorstellt und was der Techniker vor Ort daraus macht!)
So ungefähr, ist dem kleinen Hotel jetzt zumute, wenn es sich so betrachtet, was die große Firma XXL aus seiner klitzekleinen Webseitenidee mit noch kleinerem Marketingauftrag gemacht hat. Es war dabei nicht untätig und hat den großen XXL als Auftragnehmer bestimmt mehr als 20mal in seinem Büro aufgesucht, dabei dessen Kaffee weg gesoffen, mit dutzenden Telefongesprächen und aberhunderten Emails genervt und ihm versucht immer wieder zäh nahe zu bringen, was es sich so unter seiner Internetpräsentation und Marketingidee vorstellt.
Es hatte den unbedingten Willen mit seinen Webseite schön zu sein wie Schneeflittchen hinter den sieben Ärschen und im wewewe gefunden zu werden wie der Googlezwerg den Drachen Wiki. Die Inhalte seiner Seiten wollte es selber gestalten und auch Bilder dem geneigten Besucher nach Belieben kredenzen oder austauschen. Der Gast des Hotels sollte auf einer einfachen intuitiven Internetseite sehen, wann wie viele Zimmer für seine Buchung zur Verfügung stehen. Das Hotelteam wollte aus dem Urlaub (es hielt sich öfter in Hawaii auf als zu Hause) oder von der Geschäftsreise (Reykjavik ist auch ganz schön heiß) per Internet von jedem Punkt dieser Welt aus sehen, was so los ist im eigenen Haus und helfend eingreifen können, wenn mehr als zwei Gäste anfangen sich um die Hausbar zu prügeln oder sich Zimmer und Bettzeug mit mehr als drei Personen gleichzeitig teilen müssten. Die Gäste aus Hinterindien oder Hörer des Senders Jerewan (Wiki: Erewan) sollten zumindest in Englisch eine Beschreibung finden können und (das ist kein Witz mit politischem Hintergrund!) das Hotel wollte gelegentlich seine Informationen für den Gast des Hauses schnell und unkompliziert anpassen bzw. verändern können, na logisch und wie hätte es anders sein können, auch in den Weltsprachen Hinterindisch und Suaelie.
Das kleine Hotel hatte mit seinem Auftrag nicht nur erreicht, dass er im globalen Orkus des We, wee, oh weee, gesehen und besser nicht wahrgenommen wird, vielmehr hat es eine Occasions – Klitsche als Webseite einschließlich Rechnung von der großen Firma XXL erhalten, welche so abgrundtief gebrauchs- und benutzerunfreundlich ist und zudem dem deutschen Steuerrecht widerspricht, dass es keinen Vergleich mit Ebay – Darbietungen scheuen muss. Zwischendurch überraschte die große XXL immer wieder mit wirklich guten, wenn auch abenteuerlichen Ideen und Einlagen. Tauschte sie doch zum Beispiel geschwind den Chefdesigner und Kurator der Webseite gleich mehrfach durch neue Gehilfen aus, so dass dem kleinen Hotel letztendlich auch gar keine Chance mehr blieb, überhaupt von dem ursprünglichen Marketingkonzept etwas zu sehen, was es bei Auftragserteilung mit diesen besprochen hatte und auch haben wollte.
Welche Chance hat das kleine Hotel nun bei seinem neuen Termin, das zu erhalten, was es ursprünglich von seinem Marketingkonzept wollte? Wird es die große XXL auf Knien anflehen oder zieht es gleich die Waffe? Lasst euch überraschen.
Aloa eure immer noch treu Adelante
pünktlich zurück von den Inseln der
großen Wolke