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Zeit zu gehen

1. August 2007 von HeikoV

Das ist er nun, mein letzter Monat bei INlife. Und das auch nur zur Hälfte, denn am 15. heißt es für mich mal wieder: “Schönen Gruß und auf Wiedersehen!”. Mal wieder, denn Anfang Oktober 2004 habe ich meine Ausbildungsfirma in der Nähe von Frankfurt/Main aufgrund ausstehender Lohnzahlungen (wenn ich an die Höhe denke werde ich immer noch traurig im Blick) verlassen.
Im Mai 2005 hab ich hier bei INlife eine neue Bleibe gefunden. Dieser werde ich nun nur noch einige Tage als Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Warum? Seite ca. einem halben Jahr kann ich mich nicht mehr so verwirklichen wie ich und sicherlich auch Cheffe es gern habt hätten. Aufgrund des Ausscheiden eines Kollegen hat sich mein Arbeitsbereich und das damit verbundene Pensum enorm gesteigert. 14 – 16 Stunden-Tage waren mehr die Regel als die Ausnahme. Tagsüber habe ich mich um Rechnungen, Domains, Kunden, externe und interne Mitarbeiter gekümmert und abends zu Hause noch an Projekten programmiert. Hier Dank an alle die noch morgens um 3 immer ansprechbar waren, weil ich grad vor irgendwelchen Hürden stand und nicht weiter wusste. Ganz vorne cartman und Kostja, denn mit beiden hab ich teilweise bis zum Morgengrauen per ICQ Probleme erörtert und versucht zu beheben. Kostja musste immer pünktlich im Büro sein und durfte somit auch öfters noch im Dunkeln den Matratzenhorchdienst antreten :DD
Auch heut hab ich bis kurz nach Datumswechsel mit einem Kunden einige Lösungen besprochen, um ein Projekt fertig zu stellen.

Doch jetzt ist es einfach zu viel geworden. Für Wochenende (Urlaub ganz zu schweigen) war keine Zeit mehr. Zu viele Familien- und Freundeskreis-Treffen hab ich absagen oder mittendrin verlassen müssen, um sagen zu können “Alles für die Firma – alles für den Club – unser Leben für das Web”. Daher mein Entschluss, mir neue Ziele festzulegen.
Ich möchte nun auf eigenen Beinen stehen und selbst vom Internet den letzten Cent herausquetschen :> Ironie des Schicksals – als Geschäftspartner habe ich unseren ehemaligen Mitarbeiter gewinnen können. Wir werden noch einiges an Vorarbeit leisten müssen, aber ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir das schaffen. Auf jeden Fall ist dies der Weg den ich mir ausgesucht habe.

Die letzten Tage werde ich mich auf jeden Fall weiterhin um meine INlife-Projekte kümmern. Eigentlich hatte ich mir mal vorgenommen, bzw. war das sogar mal Ansage von Cheffe, nix mehr nach Feierabend zu machen, aber das funktionierte auch nur eine kleine Weile.
Mittwoch und Donnerstags gehts erstmal wieder nach Meißen zu Kunden. Dieses Institut hat sich im Schloss Siebeneichen niedergelassen. Nicht selten passiert es, das ich nach 16 oder 17 Uhr dort ganz alleine bin.

Bedanken werde ich mich jetzt noch nicht für die Erfahrungen und die Zeit bei INlife, denn ich bin ja noch ‘ne Weile da.

Bis dahin.

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3 Reaktionen zu “Zeit zu gehen”

  1. cartman

    Da wünsch ich dir schonmal viel Erfolg auf deinen zukünftigen Pfaden!
    Wann gibts die Abschiedsparty? :)

  2. BlueBlog

    Die Zukunft rückt näher….
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