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unzuverlssigkeit

Unzuverlässigkeit

30. November 2007 von dirk

aaahhrhrrgrggggMehr als 5 Mal erinnern und immer wieder Nachfragen kann ich nicht, nun ist das Auktionsgeschäft in diesem Jahr verhagelt wurden, verärgert ist momentan eine untertriebene Beschreibung für meine Gedanken. Wie ich denn erfahre wurde gestern auf dem letzten Drücker versucht das zu erledigen, was natürlich ohne Vorbereitung und Prüfung nicht geht. Nun muss man warten bis man für Verkäufe frei geschaltet wird. Selbst wenn es geklappt hätte war die klare Anweisung, dass ich vor Veröffentlichung ich alles erst einmal sehen möchte. Wenn ich jede Aufgabe erst erinnern muss, dass die aufgeschrieben wird, dann ob die überhaupt und vollständig, sowie in der Zeit erledigt wurde kann ich es gleich selber machen und dann verkauf ich es lieber. Ich möchte meine Zeit lohnenswerter einsetzen.

So kann ich nicht für die Zukunft planen wie ich Planen möchte, weil ich mich einfach nicht darauf verlassen kann. Ich hab jedenfalls die Lust erstmal verloren. Dieses Jahr wurde mir im Onlineversand zu wenig bewegt und zu viel Vergessen. Ich muss mir Konsequenzen überlegen, wie es da weitergeht, denn wenn ich mich nicht bedingungslos darauf verlassen kann, dann muss ich mich zu viel selber drum kümmern und dann lohnt sich die ganze Sache gar nicht für mich. Bis dahin liegt erstmal alles auf Eis. Gedanken sammeln wie Versand umstrukturieren….

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9 Reaktionen zu “Unzuverlässigkeit”

  1. Ronny

    Ach, mit welchem Genuss lese ich solche Postings von dir. Nicht weil ich dir solche negativen Begebenheiten wünsche, sondern, weil es mir immer wieder zeigt, wie schön es doch ist, wenn man ALLES selber macht.

    Mit Mitarbeitern arbeiten geht auf lange Sicht nur gut, wenn man mit vor Ort ist. Fängt übrigens m.E. schon beim “NICHT eigenen Büro an. Probiers mal aus, wirst sehen, dass deine “Innendienstler” auf einmal viel mehr schaffen.

  2. il capo

    Das ist ja mal eine fast höhnische Besserwisserantwort.

    Ja, keine Ahnung aber wie Dir das vorstellst bei unserem Volumen und Größe frag ich mich. Ich hab zwar so angefangen aber irgendwann geht es nicht mehr so, Wieviele erfolgreiche mittelständige Unternehmen kennst Du wo man alles selber macht oder an Jedem Ort mit ist? Das sind vielleicht Selbstständige mit einem bis zu niedrigen sechstelligen Jahresumsatz aber hier kommt es sicher nicht mehr in Frage.

    “Vor Ort” bin ich in der Theorie denn die Aufgaben der Versandabteilung sind hier im Büro, im Lager wird nur gepackt und versendet was wunderbar klappt. Aber ich habe Aufgaben die andere nicht erledigen können bzw. nicht so erledigen wie ichdas möchte und zu denen komme ich schon so zu wenig weil ich zu viel Dinge erledigen muss wie “Dinge sehen, die Andere übersehen”.

    Ohne Mitarbeiter kann ich mein Volumen aber nicht jedes Jahr um 50% bis 100% steigern wie bisher. Daher lernt man (ich) wie man das alles strukturiert von Profis, ist aber kein kurzer Weg aber einen Rückschritt wieder überall die Finger zu haben werd ich unterlassen, damit begrenze ich mich zu sehr.

    Auf kleine Strukturen mit 1-2 Mitarbeiter habe ich kein Bock, da würde ich lieber bei einem der IT Unternehmen als Angestellter anfangen wo ich mit sechsstelliges Jahresgehalt Verantwortung für eine Abteilung habe wie schon auch angeboten .. das ist aber nicht mein Weg und erst Recht nicht mein Ziel…

    Das die Wege kurz sein müssen ist klar aber hier im Bürohaus gibts nunmal keine Lagerflächen und nicht umsonst legen wir alles in ein Objekt wie Du sicher lesen konntest bzw ist das unser Ziel. Das Optimum ist nicht immer von Heute auf Morgen zu erreichen und wenn ich einen 3 jährigen Mietvertrag unterschreibe und ein Jahr später brauche ich ein Lager weil mir einfällt einen Onlineshop zu machen dann kann man nicht immer alles gleich umwälzen, man probiert oft. Ich beschwere mich auch nicht sondern schreibe hier von meinem Alltag wie die Kollegen auch.
    Hab ja meinen jahresplan und manchmal wirbelt der durch keline Dinge durcheinander und dann findet man schnell ne Lösung aber zu sagen, da muss man immer selber vor Ort sein und nur Innendienst geht, das bringt nicht.. aber Freiheiten einschränken das ist Richtig.Mehr Kontrolle, ebenfalls..aber man muss das auch irgendwann wieder lockern langsame wenn es fruchtet.
    Das ist ja nun mal das Interessante an dem Weg.. viele Leser kennen mich noch wo ich von zu Hause allein gearbeitet habe und irgendwo muss man Erfahrungen sammeln. Ich mag hier halt von Probleme auch reden, da ich wegen Plagiaten von vielen Erfolgen nicht mehr schreiben kann. Da sonst alles nachgemacht wird, bleibt nicht viel ;-)

  3. Ronny

    „Das ist ja mal eine fast höhnische Besserwisserantwort.“

    Da hat mich aber wer gründlich missverstanden! Das du „den“ anderen Weg eingeschlagen hast, und damit quasi gar nicht anders kannst, habe ich dir doch gar nicht in Abrede gestellt.
    Ich schreibe doch nur, dass ich froh bin, alles alleine zu machen, und ich mir damit – offensichtlich- eine Menge Ärger erspare. Was heißt offensichtlich, ich kenne die „andere Seite“, nicht als Inhaber, aber als der mit Zuckerbrot und Peitsche. Mir ist also durchaus bekannt, was es heißt, Mitarbeiter tagtäglich zur Abgabe von 100% ihrer Arbeit zu motivieren, diese 100%, die sie auch monatlich zu 100% als Gehalt empfangen.
    Und es ist nun mal Fakt, dass wenn der Chef nicht im Haus ist, die Arbeitsintensität immer abnimmt.

    Und wenn ich schreibe, ich würde mich ins Zimmer setzen, dann sind das Erfahrungswerte.

    „Ja, keine Ahnung aber wie Dir das vorstellst bei unserem Volumen und Größe frag ich mich. Ich hab zwar so angefangen aber irgendwann geht es nicht mehr so, Wieviele erfolgreiche mittelständige Unternehmen kennst Du wo man alles selber macht oder an Jedem Ort mit ist?“

    Darum ging es nicht! Fakt ist, dass die Teile des Unternehmens, wo der Chef quasi immer sichtbar ist, besser laufen, bzw. dort jeder einzelne Mitarbeiter, durch mehr Fleiß, auch mehr Gewinn abwürft.
    Und darum würde ICH! Als erste Maßnahme mit in Angestellenbüro ziehen.

    „Das sind vielleicht Selbstständige mit einem bis zu niedrigen sechstelligen Jahresumsatz aber hier kommt es sicher nicht mehr in Frage.“

    Lieber einen niedrigen sechstelligen Jahresumsatz, der nur für einen alleine ist, als viele kleine Geschäftbereiche, wo eigentlich (schreibst du ja selbst!) nichts mehr übrig bleibt, oder die gar so mies laufen, da man sie durch gute Geschäftsbereiche Querfinanzieren muss.

    „“Vor Ort” bin ich in der Theorie denn die Aufgaben der Versandabteilung sind hier im Büro, im Lager wird nur gepackt und versendet was wunderbar klappt. Aber ich habe Aufgaben die andere nicht erledigen können bzw. nicht so erledigen wie ichdas möchte und zu denen komme ich schon so zu wenig weil ich zu viel Dinge erledigen muss wie “Dinge sehen, die Andere übersehen”.“

    Wie gesagt, war ja auch bitte nicht als Vorwurf an zu sehen. Bei dir geht es eben NICHT mehr anders, du hast einen anderen Weg eingeschlagen, ich nehme an, der Weg, der dir besser gefällt.

    „Das ist ja nun mal das Interessante an dem Weg.. viele Leser kennen mich noch wo ich von zu Hause allein gearbeitet habe und irgendwo muss man Erfahrungen sammeln. Ich mag hier halt von Probleme auch reden, da ich wegen Plagiaten von vielen Erfolgen nicht mehr schreiben kann. Da sonst alles nachgemacht wird, bleibt nicht viel“

    Nöö, ich kenne sich nicht aus dieser Zeit. Kann aber sehr gut nachvollziehen, dass du über erfolgreiche Projekte kein Wort verlierst! Aber gehe ich recht in der Annahme, dass deine Erfolgsprojekte, also die, wo quasi 100% Umsatz= 100% Gewinn ist, Selbstläufer sind, also Projekte, die du durchaus alleine schaffen könntest?

  4. il capo

    Mal grob geantwort weil heute noch viel Arbeit, ja, die guten Projekte muss man nicht mehr anfassen die laufen von allein. Aber es kann auch jederzeit vorbei sein, daher muss vielfalt da sein und man kann sich nicht verlassen darauf das es immer läuft. Zum Rest, oki..hab ich Dich falsch verstanden.

    Ich muss sagen, Glühwein im Büro :-D

  5. Olaf

    @Ronny:
    “weil es mir immer wieder zeigt, wie schön es doch ist, wenn man ALLES selber macht.”

    Ich habe auch mal so gedacht wie Du, und jetzt sind wir in der Firma schon 4 fest Angestellte + ein Haufen Freiberufler als Zulieferer.

    Als Einzelkämpfer arbeitest Du sehr uneffektiv, weil Du auch die Dinge, von denen Du keine Ahnung hast, selber machen musst. Das kostet Zeit und bringt schlechte Qualität. Der Fachmann schafft in 1/4 der Zeit dasselbe Ergebnis wie Du, und auch wenn er nicht immer so ranklotzt wie Du selber, rechnet sich das ganze noch für alle Beteiligten.

  6. Ronny

    Hi Giro ;-) Olaf,

    habe ich es doch gewusst, dass auch du irgendwann kommst, und deine Meinung zur Sache hier kommentierst. :-)

    Aber nichts für ungut, ich kannte diese schon. ;-)

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