Hör nie auf anzufangen, fang nie an aufzuhören
30. Dezember 2007 von dirk Heute hatte ich ein langes Telefonat mit einem Kollegen, der 2 Jahre ein Projekt nach vorne bringen wollte, es nicht so schaffte wie er es sich am Anfang erhoffte und es nun verkaufen möchte. Er will, dass ich das Projekt vermarkte und einen neuen Betreiber finde aber ich musste ihn der Realität näher bringen. Kurz gesagt:
Wenn ein Projekt nach 2 Jahren nicht läuft, so aufwendig ist das man nicht viel mehr kann als dieses Eine betreiben, gerade so von ÜberLeben kann dann ist der Marktwert nicht in der Höhe zu berechnen wie der Aufwand der letzten 2 Jahren war. Aus seiner hohen fünfstelligen bis niedrig sechsstelligen Hoffnung musste ich eine niedrige Vierstellige machen.
Schade ist das wenn man sich von Träumen verabschieden muss und so schmerzhaft wenn man auf die Realität trifft.
Das Projekt werde ich nicht vermarkten, weil dann vom Erlös nicht viel übrig bleibt und so wird es bei Sedo und ohne dortige Käufer dann bei Ebay landen. Denn so lang er es betreibt hat er wenig Zeit für Neues und kommt nicht Vorwärts.
Ich bin der Meinung, wie es die Überschrift schon sagt, man soll immer am Ball und an seinen Ideen dran bleiben. Im Grunde genommen halt ich nichts davon alle seine Hoffnungen an ein Projekt zu hängen, vor allem wenn dieses Projekt von anderen Internetunternehmen abhängig ist, die jederzeit Ihr Konzept ändern können.
Auf der anderen Seite kann man auch zu viele Projekte haben und Möglichkeiten nicht ausschöpfen und alles so vor sich hin liegen lassen, weil man mehr will als man am Ende schafft. So hoffe ich werde ich 2008 mich um Projektmanager bemühen die fertige Projekte oder Ideen betreuen und einen Teil dazu beitragen meine Visionen umzusetzen. Nicht so wie ich es früher dachte, in völliger selbstständiger Entscheidungsfreiheit, da musste ich lernen kann ich mich nur auf mich verlassen. Es macht auch viel mehr Sinn wenn jemand zu 100% seine Aufgaben erfüllt und man dadurch mit seiner Arbeit äußerst zufrieden sein kann als das man Selbstständigkeit und Kreativität neben den Tagesaufgaben erwartet und sich selber immer als Maßstab nimmt. Das wird nix und schafft 2 unzufriedene Seiten.
Als Beispiel für verschenkte Möglichkeiten will ich mal Vermietung.de erwähnen.
Nur dafür muss ich mich trennen von 80% meiner jetzigen Aufgaben, denn sonst habe ich keine Zeit und Antrieb. Denn das ich meine Post noch selber mache, Anderer Aufgaben nachrenne oder mehr als nur einmal sage Wann und Wie ich was möchte ist nun wirklich nicht Sinn meiner Tätigkeit.
2008 wird also für mich im Zeichen des Betreibens sein.
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