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Gehaltsvorstellungen Berufseinsteiger

22. Mai 2008 von dirk

Durch den geschätzen Kollegen weiss ich nun was eine Online Marketing Managerin in Frankfurt/Main verdient. Einstiegsgehalt als Berufsanfänger sind schwer zu schätzen. Bei unserer aktuellen Ausschreibungen gingen die Gehaltsvorstellungen von 1.000,- bis 5.000,-Euro brutto, deutlich auseinander (alles Berufseinsteiger mit mehr oder weniger frischem Uni Diplom).

Allerdings sind die Mieten in Frankfurt 50% höher und die Lebenserhaltungskosten im Allgemeinen sicher auch. Das auf Dresdner Niveau runter zurechnen vermag ich nicht. Doch ist es ein interessanter Anhaltspunkt.
Wir stellen uns übrigens eine Teilung des Gehaltes in Grundgehalt und Erfolgsabhängige Vergütung vor.

Noch besser ist wenn man nach einer Zeit (da reichen oft 3 Monate aus) das Gehalt an dem Leistungsvermögen festlegen kann, Frage nur was bis dahin geschiet?

Berufseinsteiger

Die Rechenaufgabe für Arbeitnehmer ist klar. Man nehme seine gesamten Kosten, dann möchte man etwas Luxus und ein paar Jahre studiert haben, muss natürlich entsprechend mehr entlohnt werden Volle Zustimmung!

Die Rechenaufgabe des Arbeitgeber lautet: Was bringt der Arbeitnehmer ein, Minus die Betreuungsstunden, Minus einen kleinen Verdienst für die Firma, Minus den Arbeitsplatz- und weiteren Kosten…(Nebenkosten wie Arbeitgeberanteile usw) Wogegen man ebenfalls nichts sagen kann, das schönste ist wenn beide Seiten sich bei der gleichen Zahl am Ende treffen.

Denn dann kann man sich um das wesentliche der Arbeit kümmern: Den Erfolg für die Firma!

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9 Reaktionen zu “Gehaltsvorstellungen Berufseinsteiger”

  1. larsen

    1000 brutto mit diplom? wohnen die da noch bei mutti?

  2. dirk

    Ich würde eher sagen, Ortsgebunden und hier keine Nachfrage.

    Ehrlich gesagt will man mit diesem Gehalt nur reinkommen, um sich zu beweisen und dann einen fairen Anteil an seinem Beitrag zu bekommen.

    Es gibt aber einige Berufsgruppe die mit 1.000,-EUR Brutto auskommen müssen. Leider gibt es da beim Friseur,Verkäufer usw.. einige dauerhaft schlecht bezahlte Jobs.

  3. larsen

    da hast du leider recht. was sagst du da zum thema mindestlohn?

  4. dirk

    Fangfrage in einem Corporate Blog ? Ha Ha Ha :help_tb:

    Als Arbeitgeber: Ich zahl den Lohn den ich bezahlen kann oder für den ich Mitarbeiter bekomme. Durch die Einführung eines Mindestlohnes wird das auch nicht geändert. Im Grunde ist es das Gleiche, wie wenn ich einen Dipl. Informatiker mit 10 Jahren Berufserfahrung haben möchte, den kann ich mir aktuell nicht leisten, daher habe ich Keinen. Das würde dann für alle anderen Stellen auch gelten. Wenn der Mindestlohn höher ist als ich bezahlen kann muss ich mir andere Wege suchen um an die Leistung zu kommen, die ich benötige.

    Auf der anderen Seite habe ich im Freundes- und Bekanntenkreis genug die mit Ihrer Kohle im Grunde nicht auskommen können. Wenn das während der Ausbildung ist, find ich das noch Normal und so erging es wohl jedem. Mir nicht anders. Wenn man allerdings einen eigenen Haushalt, ne volle Stelle und nur 600 EUR Netto auf der Hand hat, ist es bedenklich. So etwas gibt es und Möglichkeiten es zu Ändern nicht. Siehe Friseure, Floristen, Verkäuferinnen usw.. Ein Mindestlohn in dem Bereich bedeutet noch weniger Kunden (weil die Löhne natürlich umgeschlagen werden müssen) und weit weniger besetzte Stellen.

    Es ist wirklich ein Thema, das in der Diskussion leider völlig polemisiert wird. Ich hatte mich auch aufgeregt bei der Einführung des Mindestlohn für Briefzusteller aber nun sehe ich das der Markt immer eine Lösung findet und am Ende kostet es, meiner Meinung nach, Arbeitsplätze.
    Ich persönlich bin also dafür es den Markt regulieren zu lassen, wer unter einen bestimmten Lohn kommt, sollte nach Prüfung einen Lebenshaltungszuschuß bekommen, damit es sich nicht mehr lohnt zuhause zu bleiben. Das allerdings würde von Arbeitgebern wieder missbraucht, die sich den “Restlohn” vom Staat bezuschussen lassen. Ich wüßte keine gerechte Lösung! Ausser wir ziehen eine Mauer um das Land :doh_tb:

  5. larsen

    genau und schalten das internet ab. :tongue_wink_ee:

  6. dirk

    Ich trau dem deutschen Staat zu, das wir irgendwann ne chinesische Lösung haben. Das Land bekommt dann nen eigenes Intranet, als Begründung muss der Terrorismus und der Jugendschutz herhalten.

    Vielleicht gibt es noch 3-4 Wellen von Hackerangriffen die Teile des Landes lahm legen und schon springt der Innenminister an.

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  9. blogring.org

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