21. Juni 2008 von dirk
Nachdem das Urteil der einstweiligen Verfügung ergangen ist, warten wir aktuell auf die Rechtskräftigkeit (nen Monat nach Urteil). Zwischenrein erhielten wir ein unkonkretes Bla Bla Schreiben vom Gegner. Was dann bei raus kam… in Kürze..
Unsere umgehende Reaktion dann nächste Woche zu lesen.
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am Samstag, den 21. Juni 2008 um 00:02 Uhr veröffentlicht
und wurde unter Recht abgelegt.
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Am 21. Juni 2008 um 02:05 Uhr 1
Am 21. Juni 2008 um 02:40 Uhr 2
der anwalt kann froh sein das sein name geschwärzt ist, es ist unglaublich was man liest. möglich per mail (angegeben) seine id zu bekommen? danke
Am 21. Juni 2008 um 10:11 Uhr 3
Ich interpretiere das Schreiben so , dass der Anwalt langsam merkt, welchen Bären ihm Sandro aufgebunden hat, und dass die Sache aussichtslos für Sandro ist und dass der Anwalt eine einvernehmliche Lösung sucht. Zu Deinen nach meiner Meinung guten Aussichten haben die nicht immer cleveren Aussagen von Sandro und seinem Anwalt im bisherigen Verlauf beigetragen… So doof kann man einfach nicht sein, zu behaupten, dass die wertvolle Domain gegen 3 Jahre Hosting überschrieben wird, wenn alle früheren Domainübertragungen wertloserer Domains immer mit Kaufpreis und Rechnung passierten…
Ich persönlich würde an Deiner Stelle jegliche Emotionen außen vor lassen, und z.B. einem sofortigen Vergleich (Du bekommst die Domain- Sandro zahlt alle bisherigen Anwalts- und Gerichtskosten) zustimmen. Eine strfrechtliche Verurteilung von Sandro z.B. nutzt Dir gar nichts.
Am 21. Juni 2008 um 10:57 Uhr 4
@Andreas + aufmerksam
Ich weiss nicht was Ihr habt, ich bin nicht unzufrieden über den gegnerischen Anwalt und find Ihn immer sehr freundlich!
Ja Olaf, das Schreiben ist ja nun ne Weile her (hast ja sicher aufmerksam gelesen das ich nichts veröffentlich was noch aktuell offen ist) und man kann es so interpetieren, haben wir in ähnlicher Form auch. Ganz so scheint es nicht gewesen zu sein, denn das Whois ist unverändert. Ich lass es aber ein wenig spannend werden..
Im Antwortschreiben liest Du dann auch unser Angebot.
Eine strafrechtliche Verurteilung würde mir schon was nutzen, es wäre immerhin das Ziel. Mittlerweile haben wir aber so viel in jeder Richtung zusammen, er wird sein Leben lang nie mehr auf die Füsse komme. Da würde schon allein der Staat in einen der vielen Punkten sorgen.Es zieht sich halt nur… die Verfolgung wird dann nen Hobby. Aber natürlich hast Du Recht das emotionslos die Domain an erster Stelle stehen sollte…
Am 21. Juni 2008 um 11:02 Uhr 5
> Olaf
Ich interpretiere das anwaltl. Schreiben des Gegners genauso wie Du.
Jedoch bin ich mir persönlich noch immer nicht ganz sicher wer von den beiden Parteien tatsächlich recht hat. Ich finde die Geschichte insgesamt sehr dubios. Nachdem ich ein wenig gegoogelt habe, hat Dirk damals bereits Ahnung von Domains und Domainübertragungen; Sandro wiederum scheint bisher Geschäfte mit Dirk immer nur mit Rechnungen gemacht haben, nur diesmal nicht…
Wenn ich nur die Tatsachen berücksichtige, die in den Schriftsätzen vorgetragen worden sind _und_ (und hierauf kommt es letztendlich darauf an) der Richter kennt sich mit der Materie aus, bin ich überzeugt, dass das Urteil – zumindest das Berufungsurteil – zugunsten Sandros gesprochen wird.
Aber wie heißt es so schön: Auf hoher See und vor Gericht…
Ich persönlich finde eine Einigung auch immer eleganter als ein Streit vor Gericht. Aber anscheinend sind beide Parteien nicht wirklich, kühldenkende Geschäftsmänner sondern anscheinend eher Dickköpfe.
> Dirk
Auch wenn Du es wahrscheinlich ablehnst: Ich würde mir mal Gedanken machen, ob Du nicht früher auch schon richtigen Mist gebaut hast. Du hast doch auch schon andere Zeiten gehabt.
> Dirk & Sando
ihr seid doch zwei Männer: Also geht auf einander zu und klärt es in einem persönlichen Telefonat – ohne Anwalt. Jeder Vergleich ist besser als ein ungewisser Streit. Ich bin überzeugt, dass ein Telefonat – ohne Emotionen – zu einem Ergebnis führen kann. Domainübertragung und jeder zahlt seine Kosten ist immer noch besser als einen dauerhaften Streit.
Am 21. Juni 2008 um 11:12 Uhr 6
@Klaus
Na deine Vermutungen sind völlig falsch und ich weiss nicht wie Du darauf kommst, Sandro hat natürlich nicht nur mit Rechnungen gearbeitet, im Gegenteil-ich kenne nur eine Rechnung die er in Jahren mal für eine Sache schreiben musste, die eher eine Quittung war (hatte ja auch kein Gewerbe sondern genoss staatliche Leistungen nebenher). Eine sechsstellige Summe ohne Rechnungen anzugeben hat er eingenommen die letzten Jahre von verschiedenen Stellen. Eine Rechnung für seine Arbeit (Summen sind ja zum Großteil überwiesen wurden und nachweisbar) hat er auch nie geschrieben.
Also frage ich mich echt wie Du auf solche völlig falschen Vermutungen kommst. Zu denen es auch keine Anlass gibt. Willst Du hier eher etwas einreden?
Zu meinem Mist en ich gemacht haben könnte, da hab ich immer dazu gestanden. Ich habe nie etwas gemacht was ich bereue und hab mich nie für irgend etwas versteckt. Einen Domainklau in der Höhe mit “jugendlichen Mist” zu vergleichen halte ich arg bedenklich.
Am 21. Juni 2008 um 11:27 Uhr 7
> Dirk
Mir liegt es fern, irgendwelchen Mist mit etwaigen Betrügereien (sofern Sando tatsächlich die Domain veruntreut hat) zu vergleichen. Ich kenne aber keinen Mensch, der nicht auch schon Fehler gemacht hat.
Um es kurz zumachen: Wie ich verstanden habe, hast Du also früher auch Mist gebaut. Wenn Du ehrlich zu Dir bist, hast Du doch auch nicht sofort dazu gestanden. Es war mit Sicherheit ein Lernprozess – auch bei Dir. Mal unterstellt, es stimmt alles, was Du bisher vorgetragen hast, wird bei Sandro auch ein Lernprozess eintreten – man muss dann aber nicht noch nachtreten. Jeder Mensch hat nach meiner Auffassung eine zweite Chance verdient. Du hast doch anscheinend eine zweite Chance erhalten und genutzt.
Zu den Rechnungen: Diese Aussage steht in einem eingerichten Schriftsatz. Auch Olaf hat dies oben aufgegriffen. Ich hatte es soweit verstanden, dass ihr beide immer mal wieder Domains untereinander verkauft habt, jedoch gegen Zahlung eines Kaufpreises (= Rechnung). Liege ich da falsch?
Am 21. Juni 2008 um 11:28 Uhr 8
@Klaus:
Haben sich Dirk und Sandro bei allen anderen gegenseitigen Domainverkäufen (von vergleichsweise wertlosen Domains) immer Rechnungen geschrieben: JA (kannst Du in den Anwaltsschreiben nachlesen).
Und eine schon damals wertvolle Domain soll Dirk gegen 3 Jahre kostenloses Hosting im Wert von 50€ einfach so überschrieben haben? Das glaubst du doch selber nicht… Wenn Sandro behauptet hätte, dass er Dirk für den Kauf der Domain 5000€ schwarz in die Hand gedrückt hat, könnte das ein Richter vielleicht noch glauben…
Mir ist noch aufgefallen: In den Anwaltsschreiben stand noch nirgendwo, warum die Whois- Änderung wichtig für die Suchmaschinenoptimierung war. Ich weiß es, Dirk weiß es, und Dirk wird es im Falle eines Prozesses den Grund sicherlich glaubwürdig darlegen können
. Ausgerechnet Sando im whois einzutragen, war von Dirk nicht sehr clever (es gibt auch noch Schwestern, andere Verwandte etc.).
Am 21. Juni 2008 um 11:31 Uhr 9
> Klaus:
“…Whois- Änderung wichtig für die Suchmaschinenoptimierung war..:” Anmerkung: Insbesondere der Inhaberwechsel
Na da bin ich aber gespannt, warum dies so wichtig war, Sandro dort einzutragen. Vielleicht lerne ich ja in diesem Fall auch noch etwas dazu
Am 21. Juni 2008 um 11:32 Uhr 10
Meinte natürlich
>Olaf
Am 21. Juni 2008 um 11:41 Uhr 11
@Klaus:
Für SEO ist sinnvoll, dass verschiedene Domains eines Inhabers auf verschiedenen IP- Adressen (am besten noch in verschiedenen Class- C- IP- Adressbereichen) gehostet werden.
UND es ist sinnvoll, wenn im whois verschiedene Leute stehen, und nicht immer dieselbe Person (auch wenn die Projekte auf verschiedenen IP- Adressen liegen)…
Dirk wird das sicherlich ggf. vor Gericht erläutern…
Am 21. Juni 2008 um 11:44 Uhr 12
Wir haben Domains untereinander verkauft? Das sind Behauptungen von der Gegenseite Klaus. Du solltest auf Übereinstimmungen schauen, nicht nur die Behauptungen der Gegenseite lesen.
Weiterhin habe ich keinen Mist gebaut den ich an irgendeiner Stelle abstreiten musste und später dazu gestanden habe, ich stand jederzeit und immer zu Sachen. Ich bezeichne Sie nur aus heutiger Sicht als Mist.
Es geht gar nicht um eine 2. Chance geben, denn es gab nicht ansatzweise Jemand der das bei der Gegenseite wöllte. Unsere Angebote waren vielfältig, angenommen wurde nie etwas, ein Gegenangebot gab es ebenfalls nicht. Also hab ich was Du dir wünschst, bereits mehrfach getan. Vor Gericht und in Schreiben.
Aktuell will er am liebsten ohne Kosten raus und noch gutes Geld bekommen. Das würdest dann als “2. Chance wollen” bezeichnen? Ich glaub Du bist in dem Fall an einem Ort, an dem sich sonst Niemand befindet.
Ich bin nicht von der Domain abhängig (selbst das Angebot das ich hatte wurde erneuert und gilt nun auch ohne diese Domain, ich habe fast 100 gute Stromdomains), aber ich bin abhängig davon mich nicht beklauen zu lassen. Die Möglichkeit hätten viele Mitarbeiter aber ich will vollstes Vertrauen(ohne das ich nicht arbeiten kann) und es soll auch jeder Wissen das man damit nicht durchkommt(sonst muss ich alle Mitarbeiter die solche Aufgaben erledigen, entlassen und es selber tun). Es gibt von mir definitv kein Geld und ich will meine Domain zurück! Diese 2 Punkte sind fest, der Rest wird sicher immer weniger verhandelbar umso länger es dauert.
Zu deiner letzten Frage, ja Du liegst falsch.
Am 21. Juni 2008 um 11:44 Uhr 13
> Olaf:
Für SEO ist sinnvoll, dass verschiedene Domains eines Inhabers auf verschiedenen IP- Adressen (am besten noch in verschiedenen Class- C- IP- Adressbereichen) gehostet werden.
>> Absolut klar
UND es ist sinnvoll, wenn im whois verschiedene Leute stehen, und nicht immer dieselbe Person (auch wenn die Projekte auf verschiedenen IP- Adressen liegen)…
>> bzgl. der Suchmaschinenoptimierung bin ich anderer Meinung
Am 21. Juni 2008 um 11:49 Uhr 14
> Dirk:
“Aktuell will er am liebsten ohne Kosten raus und noch gutes Geld bekommen. Das würdest dann als “2. Chance wollen†bezeichnen? Ich glaub Du bist in dem Fall an einem Ort, an dem sich sonst Niemand befindet.”
Ist das emotionslos?
Du musst mir gegenüber nicht ausfallend werden. Wenn Du die Meinungen von anderen Menschen nicht lesen willst, darfst Du solch einen Blog nicht betreiben.
Habe ich dies als zweite Chance vorgeschlagen? Wohl kaum, mein Vorschlag war:
“Domainübertragung und jeder zahlt seine Kosten ist immer noch besser als einen dauerhaften Streit.”
Am 21. Juni 2008 um 11:55 Uhr 15
@Klaus
Es werden vor Gericht anerkannte Experten berichten und welcher Meinung Du bist, solang Du nicht von Google kommst ist unerheblich. Weiterhin haben wir jederzeit, auch vor Gericht gesagt das wir damals die Vermutung hatten (die sich mitgtlerweile als Richtg dargestellt hatte)und es darum testen mussten. Davon abgesehen hätten wir beim damaligen Provider gar keine andere IP bestellen können. Wird zwar von der Gegenseite behauptet aber der Provider hat uns das zwischenzeitlich bestätigt(wird auch aussagen), war ja alles nicht so wie heute. Damals kostete sowas Richtig Geld!
Um den Besitzerwechsel ging es damals eher nicht, heute sind verschiedene Besitzer wohl vorteilhaft.
Es ist auch völlig Wurst, es geht nur darum warum eine damals für einen vierstelligen Betrag gekaufte Domain, für eine 2 stellige Gegenleistung den Besitzer gewechselt hat. Von der ich nicht einmal was hatte (den die Nutzung hatte ich ja schon, wo ist als der Mehrwert) und wie das Glaubhaft gemacht werden kann. Beim Thema Sumaoptimierung sind wird nicht.
Sorry Klaus, ich meine das nicht ausfallend… mit dem anderen Ort. Vielleicht liest es sich so, dann sorry…
Zu deinem Vorschlag… der kam schon mal am Anfang. Wir haben mittlerweile 5 konkrete Vorschläge gehabt, Gegenseite Null.
Am 21. Juni 2008 um 12:06 Uhr 16
Übrigens hat die Gegenseite vor Gericht erst versucht zu bestreiten das man mit verschiedenen IP optimiert. Also diskutieren wir über Punkte die gar nicht zur Diskussion stehen.
Mein Anwalt ist aber nicht unbedarft in SEO und konnte es auch erläutern ohne mein zutun. Es war auch damals ein Test, also ich vermutete damals noch…. und IP gab es nicht wie heute für 10 Euro im Monat jederzeit dazu.Bei 1 und 1 waren die gar nicht buchbar. Es ist immerhin 5 Jahre her… und das im Internet. Mit heutigen Wissenstand nicht zu vergleichen.
Am 21. Juni 2008 um 14:44 Uhr 17
@klaus
Da scheint ja jemand sehr unparteiisch zu sein was?
@dirk
ich bin mir sicher dass alles gut wird
Am 22. Juni 2008 um 13:22 Uhr 18
Hab den Eindruck der Anwalt wiederholt sich ständig. Passiert mir aber manchmal auch, wenn ich zuviel saufe
Am 22. Juni 2008 um 14:01 Uhr 19
Parteiisch kann Klaus ja sein , Maria. Sind wir ja ebenfallls, hab da auch kein Problem mit. Aber ich vermute mal er hat es nur nicht alles so aufmerksam gelesen, denn die ganzen Fragen und Behauptungen sind ja keine Tatsachen, sondern Behauptungen in Anwaltschreiben einer Seite. Siehe Thema “Rechnungen geschrieben” usw usw…