Google verrät Besucherzahlen
23. Juni 2008 von dirkManche interessieren sich wenige für die Zugriffszahlen der eigenen Homepage, andere um so mehr für die der Anderen. Was könnte man auch davon haben? Man kann sich darüber Umsätze hochrechnen, schauen wie interessant bestimmte Themen für Nutzer sind und diese kopieren, gezielte Kaufangebote unterbreiten oder analysieren ob Veränderungen auf Seiten des Wettbewerbes zu erhöhten Zugriffszahlen geführt haben. Diese kleine Auswahl von Möglichkeiten und noch viel mehr, wird durch Google Trends möglich sein.
Hier kann man z.b. schön sehen wie bei unserem alten Homepagemaker die Besucherzahlen stetig sinken und man froh sein kann das der neue bereits im Test ist. Da werd ich mir gleich mal eine Überwachungsprogramm für diverse eigene Seiten und den Wettbewerb bauen lassen. Alle sind natürlich noch nicht drin… ist ja nen ganz frische Sache. Es müssen auf der Seite auch ausreichen Besucher sein.
Woher Google die Informationen hat, lässt es halbwegs Offen. In der Hilfe beschreibt Google die Herkunft ungefähr so, dass die Daten aus Suchmaschinenabfragen, freiwillig bereitgestellten Nutzerdaten (Google Toolbar usw.) und Marktforschung stammen.
Vor 2 Jahren startete dieser Service und bietete bisher nur die Abfragezahlen von Suchbegriffen. Für mich eine Frage der Zeit, bis man in der Statistik von Google Analytics beim Wettbewerb reinkommt und schauen kann welche Suchbegriffe oder Kampagnen am besten convertieren.
Man sollte Analytics trotzdem weiter nutzen aber planen ab welche Zeitpunkt ein kostenpflichiges Tool Sinn macht. Die monatlichen Mehrinvestitionen von mind. dreistellig in Euro, bei halbwegs laufenden Seite scheuen zwar sicher viele Webmaster aber es kann sich am Ende rechnen, den Wettbewerb damit im Ungewissen zu lassen.
Angebote wie Google Trends bieten zwar bereits Alexa und Co, aber derartig ungenau das Sie nicht nutzbar sind.
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Am 23. Juni 2008 um 12:26 Uhr 1
Schön und interessant dass es so etwas gibt. Inwieweit sich das lohnt ist evtl. fraglich. Vielleicht für einen begrenzten oder kürzeren Zeitraum. Richtiger Zeitpunkt wie du schon erwähnst. Etwas vereinfacht ausgedrückt hat ja jeder die selben Mittel so das die Wettbewerber, sofern die Tools genutzt werden, auf kurz oder lang wieder eine gewissen Status Quo Situation haben. Die Einzige die gut und dauerhaft dran verdient ist doch dann nur Tante Google oder?
Am 23. Juni 2008 um 12:32 Uhr 2
Ich sehe das ein wenig Anders. Die wenigstens Webmaster betreiben Ihre Seite so ordentlich das sie Ihre Statistik analysieren und sehen wo Nutzer hängen bleiben, wegfliegen usw..
Wer also nicht ständig optimiert auf den eigenen Seiten, auch mal etwas ausprobiert dem wird der Wettbewerb alle seine Vorteile wegnehmen, da diese damit Bekannt werden. Es ist damit dann kein Vorteil mehr sondern etwas Übliches. Die Sumapositionen bei den besten Keywörtern werden weit umkämpfter, die beliebtesten Angebote werden inflationiert usw. usw. Es wird also immer teurer seine Positionierung zu erhalten und die Gewinne werden minimaler. Wenn man nichts tut, wird man zukünftig viel schneller eingeholt und überholt.
Der Trend für kleine Unternehmen wird also in die Nischen gehen und dem Aufbau von Kompetenz, das geht nur mit fachlichen Inhalt und bestem Service.
Am 23. Juni 2008 um 16:22 Uhr 3
Die Google Analytics Daten werden schon mit in die Berechnung einbezogen, wenn man nicht will, das diese Daten verwendet werden kann man es in seinen Google Analytics-Datenfreigabeeinstellungen deaktivieren.
Am 23. Juni 2008 um 16:36 Uhr 4
Ich bin gespannt wann man die Analytics Daten im Detail bekommen kann, das wäre die Zukunft auf die ich mich beziehe. Zu sehen, welche Refs sind die Trafficstärksten, welche Keywordkombinationen bringen das meisste, auf welcher Unterseite tummeln sich die meissten Besucher.
Die Zahlen zu der Besucherkurve sieht man übrigens, wenn man in sein Googlekonto eingeloggt ist.
Am 24. Juni 2008 um 08:23 Uhr 5
Ich persönlich sehe es als großes Potenzial an, wenn man weiß, was die Benutzer auf der Seite machen, wo sie her kommen und wie lange sie auf gewissen Sachen der Webseite verweilen. Wie Basti schon sagte, ist Analytics ein richtig gutes Tool und es kann noch viel mehr, als hier aufgezählt wurde.
Ich habe Analytics selber auf meiner Seite laufen und bin positiv überzeugt. Wenn einem bekannt ist, wo die Stärken und Schwächen einer Seite liegen, wird einem schneller klar, was geändert bzw. optimiert werden kann.
Am 24. Juni 2008 um 10:31 Uhr 6
Vor allem dann beim Wettbewerb