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Internetfirmen überbewertet

5. Oktober 2008 von dirk

Die Hoffnungen einiger privater Internetfirmen (die also in Privathand sind, wie z.B. INlife) auf hohe Gewinne bestätigen sich immer weniger. Vor allem im Bereich Web 2.0 und 3.0 sind einige Wertvorstellungen völlig ausserhalb jeglicher Realität. Es wurden Summen in Ideen gepumpt die Niemals die schwarze Null erreichen werden. Für die nächsten 2 Jahre wird daher erwartet das die gezahlten Beträge bei Verkäufen von Internetfirmen massiv sinkt.
Falls jemand also sein Startup verkaufen möchte, empfehlen wir einen Sofortaussteig. Substantielle Werte sind, wenn man Hoffnungen und Hochrechnungen abzieht oft nicht vorhanden. Das heisst, der Wert ist im Grunde nur der Gründer und seine Idee. Fällt so eine Zugmaschine aus bricht das Kartenhaus oft zusammen. In der Praxis bedeutet das, langsameres Wachstum und zeigen was hinter der Idee steckt und erstmal Umsatz machen bevor man das nicht verdiente Geld schon ausgibt.

Grund sind dafür die großen Verkäufe der letzten Jahre, die sich in Ihren Hoffnungen nicht bestätigt haben. Potente Käufer sind daher ernüchtert. Ich hoffe die Blase platz schnell, bevor sie weiter so riesig anwächst. Am Ende könnte es auch für solch kleine Firmen wie die Unsere mit Auswirkungen haben.

Das gute an der Nachricht, Domainwerte steigen, da die grundlegenden Wert haben und deren Wichtigkeit immer mehr erkannt wird. Immer weniger Top Domains sind am Markt erhältlich. Das sehe ich in meiner tagtäglichen Arbeit. Daher habe ich immer das Gefühl ich muss zuschlagen, denn bald gibt es nichts mehr. Für mich gilt irgendwie, lieber mit dem Fahrrad fahren als eine Top Domain, für die ich Phantasie habe, ziehen zu lassen. Würde ich in der Praxis auch jederzeit so halten, wenn mal ein dicker Brocken kommt den man so nicht schlucken könnte.

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