raumduft

Domainpreis

16. Februar 2009 von dirk

An: xxxxxxx@inlife.de
Betreff: vermietung.de

Wie viel würde uns die Domain „vermietung.de“ als kleiner Kölner Makler kosten?

Gruß xxxxxx xxxxxx

Auszug aus unserer Antwort:

Hallo Herr xxxxxxx,
was würde mich eine Wohnung in Köln als armer Dresdner kosten? Ich geh davon aus das die Herkunft an dem Produktpreis nichts ändert.

______________________________________________________________________

Oft kommen solche Anfragen als : armer Student, als armer Verein, als Privatperson, nur für ein Hobbyprojekt usw.. das bringt nichts denn das kennt man zur Genüge. Wenn ich dann zurück schreibe: Ich mache Ihnen einen niedrigeren Kaufpreis, wenn Sie das Projekt Privat nutzen aber mit einer Klausel, dass bei gewerblicher Nutzung eine Nachzahlung notwendig ist, outen sich die Anfragesteller schnell als Trickser. Sollte mal ein Verein kommen, der gemeinnützig arbeitet, biete ich die Domains in der Regel kostenfrei zur Nutzung an, ohne Übertragung der uneingeschränkten Nutzungsrechte. Eine Domain hat uns ja einen gewissen Preis gekostet und der Wert richtet sich nicht nach den Inhaber der Domain, sondern nach den Nutzungsmöglichkeiten. Wenn Jemand die Voraussetzungen nicht hat, die Domain ausreichend zu nutzen/kommerzialisieren (z.B. wenn man nur lokal tätig ist) dann kann das ja nichts am Preis entscheiden. Ich bekomme einen Porsche auch nicht billiger, nur weil ich damit ausschließlich in meiner Tiefgarage rumfahren will.

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4 Reaktionen zu “Domainpreis”

  1. dirk

    Sehr geehrter Herr Oschman,

    wohlmöglich haben sie meine Mail nicht korrekt gelesen. Denn von einer
    Anspielung “arm” war jedenfalls in meiner Mail nicht die Rede. Dahingehend
    arm finde ich Ihre Veröffentlichung meiner Mail in Ihrem Blog, wenn auch
    anonymisiert.

    ” das bringt nichts denn das kennt man zur Genüge.”

    Sie können sicher sein dass sich hinter unserem Unternehmen keine Zitat
    “Trickser” versteckt, wir sind ein ehrlich arbeitendes Unternehmen die
    gerne auch einmal wachsten möchten und solche Barrieren wie hohe
    Domain-Verkaufspreise nicht gerade dazu beitragen den “Kleinen” zu
    helfen “groß” zu werden. Denn solch ein Domainpreis ist für ein 3-Mann-
    Unternehmen schlichtweg nicht bezahlbar. Also landen solche Domains immer
    wieder bei großen liquiden Portalen.

    “Die Domain hat uns ja einen gewissen Preis gekostet”. Als privater
    Domainregistrar sind mir die Preise von maximal 50 Cent je Monat für die .de
    Domain bei schlechten Konditionen durchaus bekannt, somit finde ich dieses
    Argument etwas arm.

    Sicher möchten Sie auch nur Ihr Geld wie wir verdienen, was durchaus okay ist,
    aber ich finde es schade unsere Anfrage so durch den Kakao zu ziehen was mir
    meine bestehende Meinung zu Domainverkäufern leider bestätigt.
    Eine einfache Preisnennung wäre ausreichend gewesen.

    Ich antworte auf Ihre Mail persönlich als Mitarbeiter des Unternehmens und
    nicht im Namen der Firma.

    Dennoch verbleibe ich mit freundlichen Grüßen aus Köln,

    XXXXXXXXX XXXXXXXXXX

    ______________________________________________________
    Unsere Antwort, in der ich übrigens nicht darauf eingehe wie man als Unternehmer denken kann, dass ein anderes Unternehmen einen was schenkt damit der gross wird(zu unserem Nachteil/schon das Finanzamt würde mir nicht glauben wenn ich ne Domains günstiger abgebe als der Wert ist). Na gut… ich will freundlich sein und bevor ich zur Muttis Geburtstag fahre und Kaninchenkeule esse:

    Sehr geehrter Herr XXXXXX (Anm. ich schreib seinen Namen mal richtig statt mich zu revanchieren),
    es tut mir leid wenn Sie die Argumentation so trifft aber diese war keinesfalls so gemeint, wie von Ihnen verstanden.
    Nur kann ich nicht in gleicher Sicht unser Unternehmen beschreiben, wenn es nicht zutrifft. Bei uns trifft es die Bezeichnung “arm” einfach am besten.

    Wir bekommen in der Regel täglich solche Mails und da kann es passieren, dass man irgendwann auch mal antwortet. In der Regel beantworten wir solche
    Mails nämlich nicht bzw. verweisen einfach auf die Kaufmöglichkeit, bei Eingabe der Domain/den Inhalt der Seite.

    Mit Trickser meinte ich auch kein Trickbetrüger, sondern ich nahm Sie mit in die Riege derjenigen auf, die sich als Verein, Privatpersonen oder sonstiges bezeichnen.
    Wenn ich meine Gedanken im Blog nieder schreibe, dann geht es um die Thematik allgemein und nicht nur um Sie. Sie waren nur der letzte Tropfen des vollen Fasses, der dran glauben musste.
    Es ist ja mittlerweile bei jedem Unternehmer angekommen was Domains für einen Vorteil/Wert haben können (schon allein durch die Klickpreise bei Adwords usw.) und Ihnen sollte daher klar sein das es bei den Kosten keinesfalls um 50
    Cent geht, sondern um den Kaufpreis, den wir mal vor Jahren bezahlt haben (der übrigens schon fünfstellig war).
    Das Domainwertgutachten hatte ich nicht einmal erwähnt(100.000,-EUR netto schon vor 4 Jahren). Wir sind halt einfach nur genervt von den vielen unkonkreten Anfragen, vor allem wenn es eine tolle Möglichkeit gibt einfach auf der Seite den Preis rauszufinden.

    Also nehmen Sie es mir nicht krum, ich versteh Sie nun auch ein wenig besser dass Sie es vielleicht nicht einmal böse gemeint haben. Aber selbst eine Domain wie vermietung-köln.de hätte schon einen vierstelligen Marktwert.

    Viele Grüße aus Dresden

    Vielleicht machen wir den Rest gleich hier, mich würden die Argumente schließlich sehr interessieren, wie auch die Kollegen. So spare ich mir das reinkopieren. gerne Anonym! Denn mich interessiert es wirklich…

  2. Domainer

    Domainschnorrer nerven einfach! Was antwortest Du denen auch??? Meinst Du die gehen ins Autohaus und fragen ob Sie eine S-Klasse Daimler für die Hälfte bekommen, weil den sonst nur die Reichen kaufen können?

    Jeder kann halt nur kaufen was er sich leisten kann. Ein Dritter würde Ihm wieder mit dem Argument kommen, gibt mir die Domain, Du nutzt Sie doch nur für Köln und ist doch Schade drum!

  3. Tobias

    Ich finde die Bezeichnung “Domainschnorrer” einfach unpassen. Ich selbst handle im Jahr für ca. 20.000 Euro. Aber als Schnorrer bezeichne ich es nicht wenn man jemand erstmal ein “Einstiegsgebot” bieten tut. Viele haben Null Vorstellung von dem was eine Domain wert ist. Man kann nicht von ausgehen für vermietung-köln.de 2.000 Euro zu bekommen. Wenn eine Dot.Com Domain frei ist kann ich dafür nicht mal 500 Euro (unoptimiert) verlangen.

    Übringens meine S-Klasse hat 55.900 Euro gekostet :-)

  4. dirk

    Es ging hier um Vermietung.de für 1.000 Euro oder ähnliches zu bekommen… und das weiß selbst meine Mutter, ist unrealistisch… und gehst Du ins Mercedeshaus und hast die gefragt ob du 90% Rabatt auf den Wagen bekommst? Weiterhin ging es hier nicht um Domainwerte ohne Preisvorstellung, die Richtung des Preises war schon klar und auch bekannt… merkt man ja auch sofort an der Kommunikation.

    Ich frag doch auch nicht nach einem Auto das sich sonst nur Millionäre leisten können und möchte das fahren damit auch mal einer Kleiner so nen Auto hat. Also..und das von einem erwachsenen selbstständigen Mann.. Das ist sind Schnorrer..verkauf mal deine S-Klasse..wirst merken was da für Leute anrufen und wie die argumentieren.

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