unendliche Geschichte Teil 24
28. März 2009 von dirk
Es geht wieder los und Samstags wird es nun wieder was zur unendlichen Geschichte, zu lesen geben. Als erstes meldete sich das Gericht und gab eine Formalie bekannt. Die nächsten Schriften und die Terminbekanntgabe des Gerichts, zum ersten Verhandlungstag folgen.
Was ich an dieser Stelle schonmal sagen möchte, der Domaindieb besitzt die Frechheit und den Wunsch, sich die Sache vom Steuerzahler bezahlen zu lassen. Es wurde Prozesskostenbeihilfe beantragt. Übrigens wird die unendliche Geschichte nun 1 Jahr alt.
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Am 28. März 2009 um 10:44 Uhr 1
Prozesskostenbeihilfe beantragt??? ham die keene einnahmen? leben von hartzIV??? mit stromvergleich.com keene ausreichenden einnahmen erzielt???
kann ich mir kaum vorstellen!
oder gar so abgesackt (google) und nich mehr bekannt???
Am 28. März 2009 um 11:11 Uhr 2
Prozesskostenbeihilfe ist so eine Sache. Da geht es nicht darum ob Du Einnahmen hast oder HartzIV Empfänger bist.
Wenn Du deine Einnahmen den Ausgaben gegenüberstellst und das eine bestimmte Summe unterschreitet, kannst Du Prozesskostenbeihilfe beantragen. Entschieden wird dann auch nicht nach Vermögen sondern allein ob eine, auch noch so geringe Chance besteht den Prozess zu gewinnen. Dann hast es schon.
Also im Grunde lügst Du bei deinen finanziellen Verhältnissen (mehr Ausgaben oder weniger Einnahmen oder Beides) und schon bist Du dabei. Bei Einnahmen aus verschiedenen Seiten, die man kreativ auf verschiedene Personen verteilen oder gar nicht angeben kann, kein Problem. Ausserdem auf die Stromvergleich.com bezogen, die Blueworxx Domaindiebe bekommen ja nur ca. 40% unserer Vergütung. Damit müssen Sie nicht nur für jeden verdienten Euro mehr als 2,-EUR zurückzahlen sondern Sie haben auch die 3 Trafficstärksten Positionen komplett verloren (3 nachweisliche TOP 3 Positionen die von Seite 1 nun komplett weg sind), weil Sie auf Keywörter optimieren, bei denen Sie keine Chance bisher haben.Das bedeutet sicher noch einmal 70% Trafficverlust(würde auch im Schadenersatz vergütet werden müssen). Insgesamt monetarisieren Sie ca. 10% unserer Einnahmen mit der Domain. Das wird später teuer (aber da wird einfach Insolvenz gegangen) aber lieber 10% geschenkt als nix.
Wir können da auch offiziell gar nicht so viel tun. Der Antrag ist offiziell für uns gar nicht einsehbar, selbst wenn wir Kontakte hätten und Falschangaben sehen würden.
Das Problem ist, die möglichen Informationen die wir nicht haben dürfen zu verwerten, dass bedeutet man müsste allumfassende Unterlagen einrichten über deren Prüfung wir offiziell nichts erfahren würden oder Einsprüche einlegen könnten oder näheres erklären könnten(z.B.Hintergründe aufklären).
Da gibt es zwar kleine Möglichkeiten aber ohne Rechtsanspruch, ist nicht wie in einem offenen Verfahren. Die werden wahrscheinlich eine aktuelle Genehmigung auch nicht mehr beeinflussen und eher nachher Bedeutung bekommen.
So unterstützt der Staat durch seine Regeln, die eine Privatsphäre schützen sollen, Betrüger, Diebe und Lügner. Wer staatliche Unterstützung in Anspruch nimmt sollte auch für den Gegner seine Verhältnisse offen legen um Missbrauch einzuschränken.
Wir werden das auf alle Fälle verfolgen und Möglichkeiten nutzen. Der hat doch sogar in seiner eidesstattlichen Versicherung gelogen und sich in aktuellen Schreiben vom Anwalt widersprochen. Da juckt den gar nichts… hier wieder den Staat anzulügen.
Jede Kapitalgesellschaft muss auch seine Umsätze offen legen.
Am 28. März 2009 um 13:28 Uhr 3
@Manu:
>leben von hartzIV??? mit stromvergleich.com keene ausreichenden einnahmen erzielt???
Es gibt eine Reihe von Statistiktools, welche z.B. Abschätzungen der Besucherzahlen von Webseiten ermöglichen, z.B. Alexa. Wenn Du dort die Besucherzahlen von stromvergleich.de, stromvergleich.com und kerner.de (meiner Vergleichsseite, deren Besucheranzahl ich kenne) abschätzen lässt, kommt folgendes heraus: http://212.227.242.230/vergleich.jpg
Die absoluten Zahlen siehst Du nicht, kannst aber bei bekannter Besucherzahl einer Domain die anderen Zahlen grob abschätzen.
Die Grafik zeigt, dass die Besucherzahl von stromvergleich.com im Vergleich zu stromvergleich.de minimal ist. Wenig an Stromvergleich interessierte Besucher bedeuten wenig Abschlüsse. Und pro Abschluss gibt es dort nur 40% von dem, was Dirk bekommt. Das ganze bedeutet wenig Einnahmen…
Am 29. März 2009 um 17:32 Uhr 4
ohh Alexa.. …gerade bei Clever.de gesehen…nur SEO´s drauf und schon sieht es aus wie tausende Besucher…
aber natürlich nen Anhaltspunkt… jetzt würde mich mal interessieren was Alexa in Unique am Tag, in Zahlen schätzt?
Bekommt Alexa ihre Daten immer noch von ihrer Toolbar oder mittlerweile auch andere Quellen, Olaf?
Am 29. März 2009 um 20:20 Uhr 5
Du kannst mit Alexa natürlich nur Seiten mit gleichem SEO- Besucheranteil vergleichen. Deshalb habe ich mit Deiner relativ SEO- besucherfreien Seite meine relativ SEO- besucherfreie Seite kerner.de verglichen.
Laut Alexa und verglichen mit der Anzeige für kerner.de schätze ich für stromvergleich.de pro Tag unter 3000 unique visitors pro Tag.
Entscheidend ist aber, was pro Besucher bei Dir hängenbleibt
.
Woher Alexa die Daten holt, weiß ich nicht.
Am 30. März 2009 um 09:59 Uhr 6
Ja, klar was hängen bleibt aber die Zahlen haben mich trotzdem interessiert. Es scheint was zu bringen *gg*, werd ich doch mal wieder öfters nutzen… Bisher hab ich es nur zum Vergleich zweier Seiten..alle paar Monate und nicht zur Hochrechnung von Besucherzahlen verwendet.
Komisch sieht nur die Kurve der Besucherentwicklung, gerade November/Demzember 2008 aus.
Alexa holt die Daten ausschließlich aus Ihrer Toolbar, die im Grunde nur SEO´s installiert haben. Das meine Info…