Falsch zitiert
28. Mai 2009 von anniWas passieren kann, wenn man falsche Zitate abgibt, haben wir heute am eigenen Leib zu spüren bekommen.
Wir erhielten ein Fax von einem Rechtsanwaltsbüro, welches uns im Namen eines Mandanten aufforderte, eine News bei einem unserer Stromportale zu ändern, da wir diesen Mandanten falsch zitiert hätten. Wir wurden veranlasst das Zitat zu entfernen und eine Richtigstellung zu verfassen. Vorher allerdings mussten wir intern natürlich klären, wer die Nachricht verfasst hat und von welcher Quelle die Informationen kamen.
Passiert ist es, weil in der Quelle etwas als Bestandteil des Zitates erachtet wurde, was überhaupt nicht mehr dazu gehörte! Es war also eine kleine Unachtsamkeit, die uns den Kopf hätte kosten können, da wir aber schnell reagiert und den Fehler behoben haben ist dies nicht unser Schicksal geworden!
Rechtliche Konsequenzen blieben uns zum Glück erspart – es hätte auch schlimmer und vor allem teurer kommen können!
Puh 
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Am 28. Mai 2009 um 17:10 Uhr 1
Kleine Anführungszeichen mit großem Kostenpotential! Mal sehen ob wir nächste Woche ein Meeting zum richtigen Zitieren veranstalten. *gg*
Versteh die Aufregung trotzdem nicht, haben den Sinn nicht wirklich entstellt und das betreffende Thema “Erdwärme” wird auch nicht zu größeren Problematiken führen. Der Zitierte hat seinen Anwalt bemüht und trägt die Kosten, hätte er einfacher haben können aber gut, dass weiß er ja nicht.
Am 29. Mai 2009 um 08:11 Uhr 2
Hätte man als Kunde nicht direkt mit dir/euch kommunizieren können? Wäre 1. direkter und damit auch schneller gegangen und 2. günstiger geworden.
Am 29. Mai 2009 um 11:44 Uhr 3
Hätte man definitiv, vielleicht vermutete der Zitierte eine Absicht dahinter. Manch Person hat in solchen Dingen Verfolgungswahn.
Erschreckender war für mich das sowas überhaupt passieren kann.. und da ist so ein Gong immer mal ein gutes Heilmittel gegen zu viel Unaufmerksamkeit.
Man merkt halt, jede kleine Arbeit ist wichtig und muss konzentriert erledigt werden. Wir haben auch ein paar Dinge im Ablauf geändert aber Verhindern kann man sowas wohl nur mit viel Aufwand im Controlling, wo es sich dann aber finanziell nicht mehr lohnen würde. Also wenn jeder Text mit der Quelle inhaltlich noch verglichen wird und nicht nur Rechtschreibung/Grammatiik geprüft wird.
Dann rechnet es sich nicht bzw. wird einfach ein zu teuerer Service, Strom- und Gasnachrichten anzubieten. Man muss die Mitarbeiter da halt intensiver schulen und für solche Probleme sensibilisieren.
Am 29. Mai 2009 um 15:26 Uhr 4
Leicht OT: Derzeit schreibt eine Immobilien- Vermittlungsfirma eine Abmahnung nach der anderen an viele Agenturen, welch bei Adwords angeblich wettbewerbswidrig für Kredite werben. Natürlich mit fetter Kostenrechnung. Die gegen uns gerichtete Abmahnung mussten wir an diejenige Inlife AG- Führungskraft, welche Rechtsanwalt ist, übergeben. Die Infos habe ich mit meinem Name hier verlinkt.
Da sind mir solche Abmahner wie bei Euch, die ihre Kosten selber tragen, deutlich lieber
.
Am 29. Mai 2009 um 17:46 Uhr 5
Oh Olaf, ich würde sagen man hinterlässt gleich was beim Herrn Krieg in seinem Xing Profil z.B. im Gästebuch. Ich gehe mal mit guten Beispiel voran. Meine Fresse, die Autecta Immobilien GmbH ist ja scheinbar eine linke Bazille.