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geklaute Daten kaufen=keine Hehlerei?

15. Februar 2010 von dirk

Die Justizministerin aus Bayern meint, “es ist keine Hehlerei wenn man geklaute Daten kauft”. Ich kann also Daten die mir ein Mitarbeiter eines Wettbewerbers anbietet getrost kaufen.

Zitat:
“Da Daten anders als Autos oder Handys keine Sachen sind, kann man sie nicht stehlen. Und wo es keine gestohlene Ware gibt, da gibt es auch keine Hehlerei.”

Wandern nun also zukünftig Kundendatenbanken, Mitglieder von Newsletter, geheime Angebote und Kundenvereinbarungen ganz legal von einer Firma zur Anderen? Vor Jahren regte sich die deutsche Jutiz noch darüber auf, das der CIA eben dies zugunsten amerikanischer Firmen gemacht haben sollte. Der Wettbewerb bekommt also neue Züge. Hacker bekommen nun die Möglichkeit ihre Daten anzubieten ohne das Käufer sich strafbar machen. Das ist echt Krank!!!

Quelle Heise

Schön das die Schweiz nun droht die Bankdaten deutscher Würdenträger zu veröffentlichen!

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Eine Reaktion zu “geklaute Daten kaufen=keine Hehlerei?”

  1. Politiker von Justiz gestoppt

    [...] nach Beratung mit ihren Justizministern und juristischen Beratern entschieden die Hehlerware “Steuer CD” nicht zu kaufen und zu verwerten. Klare Begründe hier auch die rechtlichen Bedenken. [...]

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