Erpresser im Internet!!!
13. Mai 2011 von dirkMan hört immer wieder das Unternehmen im Internet erpresst werden. Vor 2 Jahren schon gab es Erpressungen aus dem Umfeld einer ausländischen Nic, dass man gegen Zahlung seine Domain behalten kann. Übrigens der Hauptgrund warum unter Single.ru noch kein Inhalt ist. Das würde die Domain nur interessanter für Erpresser machen und uns abhängiger.
Vor ein paar Wochen haben wir nun diesen Beitrag lesen müssen, in dem gedroht wird die Server durch gezielte Angriffe lahmzulegen wenn nicht eine bestimmte Summe gezahlt wird. Solche Sachen sind erfolgversprechend aber wer einmal zahlt wird es sicher immer wieder dürfen. Den Tätern kommt man eher nicht auf die Spur, Angriffe lassen sich leicht verschleiern und nur mit staatlichen Interesse und Möglichkeiten kann man es überhaupt annähernd orten.
Nun sind wir selber betroffen, wenn auch nur indirekt. Einer unserer Partner hat seine Server nicht ausreichend gesichert und so kamen wohl Daten in die Hände der virtuellen Einbrecher, diese drohen nun mit Veröffentlichung. Man sollte sich im Netz also langsam darauf einstellen sich in jeder Ecke einer Lobby zu versichern, um in Ruhe seine Geschäfte machen zu können. Ich möchte keine Namen nennen aber trotzdem das Unternehmen loben, dass es nicht unter den Tisch kehrt:
wir nehmen bei XXXXXX das Thema Datenschutz sehr ernst und sind daher stets bestrebt, ein Höchstmaß an Sicherheit unserer technischen Systeme zu gewährleisten. Wir stehen, genau wie viele andere Unternehmen auch, immer wieder im Fokus von Hacker-Organisationen, die darauf aus sind, in IT-Systeme einzubrechen um Daten zu stehlen. Leider ist eines unserer Sicherheitssysteme kürzlich einem solchen Angriff erlegen, und unautorisierter Zugriff auf unsere Server fand statt.
Der Einbruch wurde von uns entdeckt und sofort unterbrochen. Die Sicherheitslücke, über die sich die Hacker den Zugriff verschafft hatten, wurde unverzüglich geschlossen. Natürlich haben wir den Vorgang polizeilich zur Anzeige gebracht und die Ermittlungen laufen.
Vor zwei Tagen ging bei XXXXXXX der Erpresserbrief einer sehr bekannten Untergrund- Hackergruppe ein, welche bereits des Öfteren in den Medien war. In diesem Schreiben wird mit der Veröffentlichung netzwerkinterner Daten, sowie von XXXXXXXX-Nutzerdaten gedroht, wenn wir der Zahlung eines hohen Geldbetrages nicht nachkommen.
Wir nehmen diesen Erpresserbrief sehr ernst und bitten auch Sie auf Unregelmäßigkeiten oder Auffälligkeiten in Ihrem XXXXXXXX-Account zu achten und uns zu informieren, sofern Ihnen etwas auffallen sollte. Zusätzlich möchten wir Sie bitten, Ihre eigene Sicherheit bei XXXXXX durch z.B. die regelmäßige neue Vergabe von Passwörtern oder das regelmäßige Überprüfen Ihrer Kundendaten zu erhöhen.
Der gesamte Sachverhalt ist uns als XXXXXX-Netzwerk sehr unangenehm, und wir möchten uns auf diesem Wege nachdrücklich für alle Unannehmlichkeiten, die dadurch entstehen könnten, vorab bei Ihnen entschuldigen. Falls Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, steht Ihnen das XXXXXX-Team wie gewohnt per Telefon und E-Mail zur Verfügung.
Anfragen in diesem Zusammenhang werden von uns mit höchster Priorität behandelt.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
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Am 13. Mai 2011 um 20:45 Uhr 1
Auch Viren welche sich über Arbeitsplatz PC’s Zugang zu FTP Daten verschaffen sind nicht zu unterschätzen. (D)DoS-Angriffe haben zwar definitiv einen drastischen Effekt, werden i.d.R. aber nicht über lange Zeiträume eingesetzt.
Erpressung mit Privat- oder Zugangsdaten darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. Wenn jemand alle Zugänge zu Datenbanken und Servern ausspioniert, ist man so gut wie ruiniert.
Aber mit Firewall, Antiviren-Software und Scannern wie Spybot oder HijackThis kann man sich gut schützen bzw. Schadsoftware erkennen und entfernen.
Einzige Voraussetzung dafür ist jedoch der Regelmäßige Scan sowie die Aktualität der Schutz-Software.
Die Kriminalität im Internet wird sich wohl leider nie komplett unterbinden lassen, aber mit etwas Kenntnis und der stetigen Weiterentwicklung von Schutzmechanismen kann man sich so sicher fühlen wie in einer fremden Stadt
Am 25. Mai 2011 um 10:38 Uhr 2
Ich würde nicht sagen das die Attacken zugenommen haben, Cracker gab es doch schon immer. Es ist halt einfacher geworden DDoS Attacken durchzuführen durch die schnelleren Bandbreiten. Heute kann man ja mit 4x 25 Mbit anschlüssen einen Normalen Server lahmlegen.
Am 25. Mai 2011 um 17:55 Uhr 3
Es gibt ja zu allem Statistiken und leider hat alles massiv zugenommen …