Bierbrauen mit viel Aufwand … (Teil 2)
Donnerstag, 1. März 2007 von stephanNachdem wir alles richtig gut desinfiziert hatten, kann nun der Brauvorgang beginnen. Beim einfüllen des Wassers in die vorhandenen Behälter fingen die Probleme schon an. In der Anleitung ist beschrieben, dass erst 15l in die Braueule geschüttet werden und dann noch eine zusätzlich Menge, die man selber wählen kann, in den Läutertopf gegeben werden soll. Wie soll man das verstehen. Da wir nicht genau wussten, wie wir weiter vorgehen sollen. Also war Eni´s Vorschlag, den Hersteller der Braueule anzurufen. Was dann auch geholfen hat. In der Braueule wird nämlich nur Wasserdampf hergestellt, der dann den Läutertopf durch einen Schlauch erhitzt. Im Läutertopf befindet sich natürlich noch das Malz, welches man hinzufügt. Da unsere Mischung für 20l war, haben wir den Topf sehr voll gemacht, was sich später als Fehler herausstellte. Nun begann das Maischen mit den eingestellten Zeiten und Temperaturen. Bis die Flüssigkeit auf die gewünschte Solltemperatur vergingen jedes Mal mehrere Minuten. Die wirkliche Maischezeit war zusammen gerade mal 70min doch mit den Aufwärmzeiten dauerte das ganze um Einiges länger. ( Was normal ist ) Danach wurde die Braueule geleert und der Inhalt des Läutertopfes in die Braueule gegeben. Hinzugefügt wurde der Hopfen in Hopfensäckchen. Nun wurde das ganze gekocht. Pünktlich 21c Uhr war das ganze fertig. Nun musste das Gebräu nur noch auskühlen, damit es heute in das Gärfass gefüllt werden konnte. Nach einer Woche wird das Bier in die Fässer gefüllt. dann muss es noch 4-6 Wochen gären und schon kann es verkostet werden. :DD Fazit dieser ganzen Aktion: Die Braueule erleichtert den Vorgang des Maischens und des Würzekochens erheblich doch die Arbeit drum herum ist doch sehr enorm. Doch am Ende kann man sagen, dass dies doch eine sehr lehrreiche Aufgabe war für jemanden der schon immer wissen wollte wie ein Bier hergestellt wird.







