Heute kann man es im Blog in der Rubrik, ganz unten, “Es war einmal…” nachlesen wie der Bericht vom Marktbeherrscherführer für 2006 ausfiel. Jetzt kann man nun in den Bericht von 2007 lesen, dass es wieder eine fast wahnsinnige Steigerung des Marktes gab.
An der Sedostudie habe ich mit 24 Verkäufen und 77 Käufen 2007 über Sedo mitgewirkt, einige mehr hatten wir außerhalb dieses sehr guten Portals. Die erste verkaufte Domain war Flyer.eu und die erste gekaufte indienshop.de. Der über Sedo getätigte Umsatz war sechsstellig, das Sedo sich auch 2007 über fünfstellige Provisionen von INlife sich freuen durfte. Aber nicht nur Sedo freut sich, sondern auch das Finanzamt denn wie hier bereits berichtet wird in Deutschland ganz besonders besteuert.
Wie hoch die Steigerung zu 2006 war, habe ich aber nicht ausgerechnet. Mit Zahlen und Zeit hab ich es manchmal nicht, aber deswegen fasse ich die Buchhaltung auch nicht an. Wichtig war, dass wir uns die Domains für die Zukunft sicher konnten, die wir wollten und das oft aus den Erlösen von Domains, die wir nicht mehr brauchten. Allerdings waren auch 1-2 geliebte Seiten oder Domains dabei, die ich gerne behalten hätte aber aufgrund der nicht normalen, sofort “ja sagen statt zu handeln” Angebote gehen lassen musste.
Es wird jetzt Zeit für einen Domainsfonds in Deutschland bzw. Europa, in Amerika sind Domains ein gängiges Investment und Domainhändler mit Erfahrung, hochbezahlte und gefragte Fachleute.
Aufgrund von Angeboten und Nachfragen sehe ich für 2008 diese Entwicklung ebenfalls in Deutschland kommen. Mindestens 3 Kollegen sind mir bekannt, die an eigenen Angeboten oder mit Partnern in Finanzkreisen arbeiten. Ich selbst hatte habe Pläne und Verhandlungen, die aber nun schon Wochen stocken, da ich plötzliche meine Firma verkaufen, umziehen und in einem Büro jeden Tag 9 Uhr in einer fremden Stadt erscheinen soll Wünsche des “Partners” zugetragen bekomme, die ich nicht erfüllen kannmöchte.
Habe mich daher schon parallel diese Wochen umgehört, diesen Markt kann ich einfach nicht an mir vorüberziehen lassen. Für eine Gründung eines eigenen Fonds bin ich zu klein, schon allein die Zulassung würde für eine “NichtBank” sechsstellige Unsummen verschlingen und die Zulassung wäre trotzdem nicht sicher.
Doch ich werde versuchen eine Domaininvestmentfirma zu gründen, die mit Beteiligungs-, Eigen- und Fremdkapital sich zumindestens am Markt blicken lässt. Die Hände also reinhalten und der Dinge ausharren die da so geschehen.
Den Namen der Firma hatte ich bereits vor einigen Wochen gefunden, blöderweise gab es bereits schon eine Firma die überzeugt wurde sich bissel umzubenennen. Das ist nen toller Beginn einer Möglichkeit und heute in einem Jahr würde ich gerne rückblicken und sagen können das der Beginn der Firma zu einem Start wurde und die ersten vorzeigbaren Erfolge gibt.
Es wurden einzelne Domainfonds mit jeweils bis zu 500 Mio. $ Kapital in Amerika schon gegründet, die den .de Markt bisher völlig vernachlässigten und nicht hochtrieben. Die Preise in den Märkten, die investiert worden stiegen aufgrund der Enge des Markte um bis zu 2.000%.
Wenn die in Deutschland also begonnen haben ist es vorbei mit Schnapp machen.
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Bill Gates meint: “Domains werden schneller im Wert steigen, mehr als jeder andere Wertgegenstand, den die Menschheit je kannte” (“Domains have and will continue to go up in value faster than any other commodity ever known to man“)
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Wirkliche Fachleute in Deutschland gibt es mehr oder weniger Gute, vielleicht maximal 100 Ernstzunehmende. Das heißt, Erfahrung im Markt kann man nicht so schnell ausbilden und man hat als ne gewisse Zeit genug Platz zum wachsen.
Nun, das Chili ist fertig und muss zum ziehen auf den Balkon. Die Backzutaten noch prüfen und ab ins Bett.