INlife wird 3 Jahre alt und wie feiert eine aufstrebende Onlineagentur dieses Jubiläum, natürlich todesmutig mit einer Wanderung in die Sächsische Schweiz an einem Tag mit 100%iger Regenwahrscheinlichkeit. So war es dann auch, zum Treff schüttete es wie aus Kannen und 13 INlifemitarbeiter zogen der Zukunft eher skeptisch gegenüberstehend zum Dresdner Bahnhof Neustadt, um mit der S1 Richtung Schöna was ich auch voller Hoffnung auf das Wetter bezog nach Wehlen zu fahren. Und Heayyyyy es hatte tatsächlich aufgehört zu regnen, noch schnell ein paar Eingeborene nach der richtigen Route gefragt und schon konnte es abgehen in Richtung „Steinernen Tisch” und Bastei.
Nach einer reichlichen Stunde straffen Aufstiegs hatten wir den Weltberühmten „Steinernen Tisch” (unten im Bild) , welcher, wie uns Dirk berichtete, „August der Starke” extra errichten lies um, nachdem er sich in ein Sänfte hatte hinauf tragen lassen, dort zu Picknicken. Uns war es allerdings noch nicht nach Ausruhen. Also gingen wir weiter straight zur Bastei, wo wir das alle Mühen würdige Panorama der sächsischen Schweiz und den Blick ins Elbtal geniesen konnten. Nach so viel Naturschauspiel war es Zeit für eine Rast und da Bratwurst nicht zu einem INlifejubiläum passt und Hotelrestaurants voller Touristen auch nicht das wahre sind, wurde beschlossen lieber das kleine Waldgasthaus am „Steinernen Tisch” aufzusuchen.
Gut, eigentlich war keinem so 100% danach den Weg zum steinernen Tisch 2x zu beschreiten, aber tief im inneren spürte jeder den animalischen Hunger, der uns schließlich rasend schnell zum Gasthof trug. Sind doch in diesem Jahrhundert nicht mehr soviele Maler unterwegs auf dem “Malerweg” im Elbsandsteingebirge.
Energiegeladen von dem vielen Bier verabschiedeten wir uns von der etwas suspekten Kellnerin. Uns erwarteten heute noch viele aufregende Abenteuer und da war jede Minute kostbar.
Immer höher ging es nun hinauf. 194 m über dem Elbspiegel war Manchem dann schon zuviel des Guten. Andere wieder dachten an Bungee-Jumping vom Sandstein und beim Blick ins Tal an die Abenteuer von den 2 alten Hasen Winnetou und Old Shatterhand. Unserer Eintrag im Gipfelbuch durfte natürlich auch nicht fehlen.
Nun ging es wieder runter. Zigtausende von Stufen galt es noch zu bezwingen, diesmal bergab die ungleichmäßigen Stufen und ab und zu mal eine Kurve. Wir schlüpften durch kleine Felsspalten durch und genossen noch auf der einen oder anderen Aussichtsplattform das Panorama, ehe wir endlich wieder unten ankamen. Bei einigen schlotterten die Beine vom Abstieg, dass sie kaum ruhig stehen konnten und schon zum nächsten Zwischenstop liefen: Das Gondeln auf dem Amselsee.
Voll Freude darauf keine Treppen mehr runterzusteigen, sondern gemütlich im Boot zu gondeln, gingen wir zum Amselsee. Doch die Kasse war geschlossen und kein Schwein Mensch war zu finden, der uns gondeln ließ. Und das obwohl ich uns schon Tage vorher angemeldet habe und und uns gesagt wurde, dass keine Reservierung notwendig ist!
An der Kasse fanden wir ein Schild mit ner Telefonnummer, die von mir gleich angerufen wurde um unsere Beschwerde loszulassen. Dort konnte uns leider nicht weitergeholfen werden, weil wir an dem Wettbewerb für den geworben wurde nicht teilnehmen wollten, aber mir wurde die Telefonnummer des Bürgermeisters von Rathen gegeben.
Also riefen wir beim Bürgermeister persönlich an, der natürlich nicht da war. Die Sekretärin entschuldigte sich mehrmals und konnte selbst nicht verstehen warum die Kasse geschlossen war. Nachdem Sie sich erkundigte war der Grund gefunden: das schlechte Wetter am morgen! 
Bei uns kam schon wieder die Sonne durch!?
Jetzt bin ich dabei beim Bürgermeister eine Entschädigung anzufordern!
So wanderten wir, gezwungenermaßen, weiter. Nach wenigen Metern machten wir Stopp für das Frustessen eine Kaffeepause.
Nach vielen Leckereien, wie babschen Keksen und Dirks Eierschecke, die ihm nachhinein noch von Maria mit den gewünschten Rosinen bestückt wurde (Fotos), zogen wir weiter zur Anlegestelle.
Nach ner Wartezeit von ca. ner halben Stunde, stiegen wir in den ziemlich überfüllten Dampfer ein. In der 2,5 stündigen Fahrt lichteten sich die Reihen und am Ende waren wir fast die einzigsten.
Kurz nach 20 Uhr legte unser Schiffchen am Elbufer an. Es war eine herrliche Fahrt durch das wunderschöne Elbtal. Nach dem Aussteigen haben wir uns noch kurz verabschiedet und der letzte Rest wanderte über die Hauptstraße zum Büro. Natürlich wurde nochmal eine kleine Pause an der Eisdiele eingelegt. Ganz brav wählte jeder nur 1 Eiskugel aus, nur Dirk vielleicht doch die Raupe gönnte sich mehr.
Die letzte Station des Wandertages war erreicht – das Büro. Nun verabschiedeten wir Maria und Dirk. Noch nicht ganz platt, entschieden wir uns, Kira, Tobias, Anne und ich, den jungen Abend mit einer Kickerrunde zu beenden. Leider musste Anne auf eine Freundin warten. So gab es nur ein Match zwischen Kira und Tobias gegen mich.
Der aller letzte Weg führte uns alle zum Neustädter Bahnhof und jeder fuhr mit dem letzten Zug an diesem Abend froh und zufrieden nach Hause.
Ich möchte mich mit einem großen DANKE für diesen gelungenen Tag bedanken. Dabei spreche ich im Namen aller Teufelsgirls und -boys der Firma. Es war eine schöne INlife Geburtstagsfeier.
Dieser Eintrag wurde von Manuel, Tino, Anne, Ronny und Kira geschrieben.